Der 71. Fasnachtsumzug der Städte Ludwigshafen und Mannheim war ein voller Erfolg! Bei kühlen, aber trockenem Wetter säumten rund 36.000 Zuschauerinnen und Zuschauer die Strecke entlang des Rheins und verfolgten den farbenfrohen Zug am Sonntagnachmittag in Ludwigshafen. Insgesamt 2.500 Teilnehmende aus Vereinen, Garden, Musik- und Fußgruppen - darunter die Neckarauer Pilwe (Bild: Müller) - sorgten für ein abwechslungsreiches närrisches Bild und viel Stimmung. Besonderes Highlight waren die 24 Festwägen und mit 140 Teilnehmenden war die KG Löwenjäger die größte Gruppe. Pünktlich um 13:11 Uhr startete der Zug mit 70 Nummern an der Rheinallee und endete wie geplant um 16:30 Uhr die Rhein-Galerie. Dank der bewährten Route und der koordinierten Zusammenarbeit zahlreicher Einsatzkräfte verlief die Veranstaltung ohne nennenswerte Zwischenfälle. Auch das Rahmenprogramm entlang der Strecke mit mehreren Gastroständen und der Kids’ Zone wurde sehr gut angenommen und trug zu einer heiteren, familienfreundlichen Atmosphäre bei. Von den beiden Sprecherstationen unterhielten die Moderatoren Rainer Kraft und Jürgen Schreiweiß an der Walzmühle sowie Alexandra Philipps und Dirk Augstein am Platz der Deutschen Einheit die Zuschauerinnen und Zuschauer mit Anekdoten und allerhand Fasnachtswissen zu Vereinen und Umzug und sorgten für Stimmung.
Christoph Keimes, Geschäftsführer der LUKOM, zeigte sich besonders zufrieden mit dem Verlauf des Tages: „So ein Umzug entsteht nur mit viel Organisation, starken Partnern und einem großartigen Team – und dafür bin ich sehr dankbar. Unser gesamtes Team hat in den vergangenen Monaten intensiv daran gearbeitet, diesen Tag möglich zu machen. Die vielen Vereine, Ehrenamtlichen und Sponsoren standen fest an unserer Seite, und genau dieses Miteinander macht den Fasnachtsumzug zu etwas Besonderem. Dass heute so viele Menschen friedlich und fröhlich miteinander gefeiert haben, ist für uns der schönste Erfolg.“
Die nächste närrische Veranstaltung in Neckarau findet beim Verein Geschichte Alt-Neckarau statt, der am Rosenmontag, 16. Februar 2026, zum 35. Mal zum Rosenmontagsschmaus einlädt.
Es gibt wieder die „Franzosesupp“ zur Erinnerung an die Besetzung Neckaraus durch französische Truppen zum Ende des 18. Jahrhunderts, wofür damals die Krautgärten der Neckarauer Bauern im „Kappes“ herhalten mussten. Die Suppe lässt sich abrunden durch die leckeren Nonnen-Fastnachtsküchle. Am Fastnachtsdienstag, 17. Februar 2026, läuft dann das Fastnachtszügel der Pilwe wieder nachmittags durch Neckarau und der Heimatverein läuft mit.
Das von der Neckarauer Narrengilde „die Pilwe“ und der Interessengemeinschaft Neckarauer Vereine organisierte „Zügl“ bringt Jahr für Jahr Tausende Menschen zusammen und ist damit auch Anziehungspunkt für viele Menschen aus der Region. Seit 1957 findet das närrische Treiben in den Straßen und Gassen Neckaraus statt. Auch 2026 zieht das traditionelle Neckarauer
Fasnachtszügl wieder durch die Straßen des Stadtteils. Am Fasnachtsdienstag, 17. Februar 2026, ist es wieder soweit. Ab 14:11 Uhr schlängelt sich der närrische Lindwurm durch Neckaraus
Straßen und Gassen. Und auch in diesem Jahr wird es eine Prämierung der kreativsten Gruppen geben. Die besten drei Teilnehmer erhalten einen Pokal, verliehen von der Jury der IG Neckarauer Vereine.

