Die MVV Energie AG ist nach eigenen Angaben „erwartungsgemäß“ in das Geschäftsjahr 2026 gestartet. Im ersten Quartal (1. Oktober 2025 bis 31. Dezember 2025) beliefen sich die bereinigten Umsatzerlöse des Mannheimer Energieunternehmens auf 1,7 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,9 Milliarden Euro). Hauptgründe für den Rückgang seien niedrigere Großhandelspreise und geringere Gasabsatzmengen gewesen, so das Unternehmen in einer Mitteilung. „Das operative Ergebnis (Adjusted EBIT) lag bei 80 Millionen Euro und damit wie absehbar unter dem Vorjahreswert von 122 Millionen Euro. Die kühlere Witterung hatte einen positiven Einfluss auf das Ergebnis. Eine geringere Anlagenverfügbarkeit im Umweltgeschäft sowie Ergebnisrückgänge im Erzeugungsbereich und im Geschäftsfeld Commodity Services wirkten sich hingegen negativ aus.“ „Unser Start ins Geschäftsjahr 2026 liegt angesichts des anspruchsvollen Marktumfelds im erwarteten Rahmen“, sagt Dr. Gabriël Clemens, Vorstandsvorsitzender von MVV. Für das Gesamtgeschäftsjahr bestätigt das Energieunternehmen seine Prognose: MVV geht aus operativer Sicht unverändert davon aus, dass das Adjusted EBIT zwischen 200 und 240 Millionen Euro liegen wird. Parallel treibt die Unternehmensgruppe die aus eigener Sicht „notwendige Transformation des Energiesystems“ voran. Im Berichtszeitraum hat MVV 206 Millionen Euro investiert – unter anderem in die MVV-Flusswärmepumpe, die mit einer thermischen Leistung von 20 Megawatt aktuell in Deutschland die größte in ein Fernwärmenetz integrierte Wärmepumpe und eine der größten Anlagen dieser Art in Europa ist (Bild). Sie versorgt rund 3.500 Haushalte mit klimafreundlicher Wärme aus dem Rheinwasser und spart jährlich rund 10.000 Tonnen CO2 ein - und damit erneut ein klares Zeichen für eine nachhaltige Energiezukunft gesetzt. Die vollständige Quartalsmitteilung im Internet unter mvv.de/investoren.
Mit über 6.800 Beschäftigten sowie einem Jahresumsatz von rund 6,1 Milliarden Euro im Geschäftsjahr 2025 ist MVV eines der führenden Energieunternehmen in Deutschland.
"Im Zentrum unseres Handelns steht die zuverlässige, wirtschaftliche und umweltfreundliche Energieversorgung unserer Kunden aus Industrie, Gewerbe und Privathaushalten. Dabei besetzen wir alle Stufen der energiewirtschaftlichen Wertschöpfungskette: von der Energieerzeugung, dem Energiehandel und der Energieverteilung über den Betrieb von Verteilnetzen bis hin zum Vertrieb, dem Umwelt- und dem Energiedienstleistungsgeschäft. Darüber hinaus investieren wir in die Zukunftsfähigkeit unserer Netze, in die Modernisierung unserer Erzeugungsanlagen sowie in innovative grüne Technologien. Wir sind Vorreiter bei der Energiewende und haben uns mit unserem Mannheimer Modell einem strategischen Weg verpflichtet, mit dem wir als eines der ersten Energieunternehmen Deutschlands anstreben, bis 2035 #klimapositiv zu werden. Dabei setzen wir konsequent auf die Wärmewende, die Stromwende und den damit verbundenen Ausbau erneuerbarer Erzeugungsmethoden sowie auf grüne Kundenlösungen. Mit unseren Klimazielen und Maßnahmen sind wir als erstes deutsches Energieunternehmen „Net-Zero“-kompatibel und gehören zur Weltspitze im Klimaschutz. Das hat uns die internationale „Science Based Targets Initiative“ (SBTi) testiert. Außerdem zählen wir laut renommierten Ratingagenturen wie ISS ESG und Ecovadis weltweit zu den besten Energieunternehmen im Bereich Nachhaltigkeit. Bei allem, was wir tun, können wir fest auf die gewachsene Kompetenz und das Know-how unserer Mitarbeitenden vertrauen. Ihnen werden wir auch in Zukunft sichere und attraktive Arbeitsplätze bieten."

