Seit Donnerstagmittag gehen vermehrt Meldungen über Schockanrufe beim Polizeipräsidium Mannheim ein. Die Polizei warnt daher vor dieser Betrugsmasche, bei der Unbekannte eine Notlage nahestehender Angehöriger der Angerufenen suggerieren. Zur Abwendung der vermeintlichen Notlage sollen die Betroffenen dann Bargeld entweder übergeben oder überweisen. Oftmals werden den Angerufenen hierbei Rufnummern übermittelt, die man mit der Polizei in Verbindung bringt, wie etwa die „110“ oder die „1740“. Die Polizei rät daher zu folgenden Verhaltenshinweisen: "Misstrauen bei ungewöhnlichen Anrufen: Wenn Sie einen Anruf erhalten, in dem behauptet wird, dass ein Familienmitglied in einen Unfall verwickelt ist, seien Sie vorsichtig. Seriöse Institutionen und Behörden würden niemals auf diese Weise Kontakt aufnehmen. Nie persönliche oder finanzielle Informationen preisgeben: Geben Sie niemals persönliche Informationen oder Geld an unbekannte Anrufer weiter, insbesondere wenn Sie die Person nicht kennen. Rückruf bei Verdacht: Wenn Ihnen ein Anruf verdächtig erscheint, legen Sie auf und rufen Sie das angeblich betroffene Familienmitglied direkt an, um sich zu vergewissern. Überprüfen Sie auch, ob der Vorfall, von dem der Anrufer spricht, wirklich stattgefunden hat, indem Sie bei der Polizei oder dem Krankenhaus nachfragen. Wenden Sie sich an die Polizei: Wenn Sie einen Schockanruf erhalten oder das Gefühl haben, betrogen zu werden, kontaktieren Sie sofort die Polizei. Sie können Ihnen helfen, solche Betrugsversuche zu melden und weitere Schritte zu unternehmen. Informieren Sie Ihre Angehörigen: Machen Sie Ihre Familie und Freunde auf diese Art von Betrugsversuchen aufmerksam, damit auch sie sich schützen können. Weitere Informationen, wie Sie sich und Ihre Verwandten gegen diese und andere Betrugsmaschen schützen können, finden Sie auch online: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/betrug-durch-falsche-polizisten
Polizei informiert über Tricks von Betrügern: Vortrag im Neckarauer Volkshaus am 9. Mai
„So vielschichtig die Ursachen für Kriminalität sind, so individuell müssen auch die Maßnahmen dagegen sein. Wichtig ist hierbei vor allem ein vernetztes und aufeinander abgestimmtes Miteinander aller Akteure. Die Polizei möchte mit ihren problemorientierten Angeboten einen Beitrag für mehr Sicherheit leisten.“ So steht es auf der Präventions-Internetseite der Polizei. Aber auch vor Ort wollen die Beamten Bürgerinnen und Bürgern vorsorglich zur Seite stehen. Aus diesem Grund laden sie jetzt zu einem Vortrag am Samstag, 9. Mai, um 14 Uhr, mit dem Titel „Die Polizei informiert über Tricks von Betrügern, nicht nur am Telefon“ ein. Ort: Volkshaus Neckarau, Rheingoldstraße 47-49. Der Eintritt ist frei.

