Informationen aus Neckarau

Ostern in Neckarau hat viele Gesichter / Fröhliche Termine

Ostern in Neckarau hat viele Gesichter / Fröhliche Termine

Ostern ist das wichtigste Fest im Christentum. Aber anders als Weihnachten hat Ostern kein festes Datum. Gefeiert wird es am ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frühling. Diese Regelung geht auf das Konzil von Nicäa im Jahr 325 zurück. Dadurch liegt Ostern immer zwischen dem 22. März und dem 25. April. Der Frühlingsbezug ist kein Zufall: Die aufblühende Natur symbolisiert neues Leben. Und die wird auch durch die bunten Eier symbolisiert. Auch in diesem Jahr hat es sich die Gemeinschaft der Selbständigen Neckarau nicht nehmen lassen, ihren Kunden und Mitgliedsbetrieben eine Freude zu machen und hat tausende dieser symbolträchtigen Leckerei verschenkt. Höchstpersönlich überreicht auch in diesem Jahr vom Vorstand persönlich. Einer der vielfältigen Ostertermine in Neckarau.

„Auch wenn es althergebracht scheint, finden wir das trotzdem wichtig“, sagt Wolfgang Taubert. „Und offensichtlich mögen es auch die Gäste bei uns“, lacht der Vorsitzende des Vereins Geschichte Alt-Neckarau und lässt den Blick über die zahlreichen Besucher in der Remise schweifen. Zum traditionellen Ostermarkt hatte der Verein Geschichte Alt-Neckarau (VGAN) eingeladen. Es war in diesem Jahr der 15. Ostermarkt des Vereins rund ums Neckarauer Rathaus und auch in diesem Jahr boten die Aussteller bunte Osterdeko und Geschenkideen an, für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt und auch die kostenlosen Führungen durch Neckarau und das Heimatmuseum erfreuten sich großer Beliebtheit. Rund 200 Besucher mögen es gewesen sein, schätzt Taubert, die die sieben Aussteller (darunter die Gemeindediakonie, die Jakobus-Hexen rund um Oberhexe Isabella Nohe und der Heimatverein selbst in Person von Rosemarie Rehberger) besuchten. „Das ist eben auch immer ein gesellschaftlicher Treffpunkt“, betonte auch Vorstandsmitglied Norbert Staab.

Mit der Osterzeit endet die 40-tägige Fastenzeit. Sie hat am Aschermittwoch begonnen und ist auch für Christinnen und Christen in Neckarau eine Zeit der Besinnung und des bewussten Verzichts. Mit dem Ostersonntag endet diese Phase – und die Freude über das Leben steht im Mittelpunkt. An diesem Ostersonntag findet übrigens in St. Jakobus Neckarau (ab 10 Uhr) ein Festgottesdienst zum Osterfest mit den Chören der ehemaligen Seelsorgeeinheit Mannheim Südwest statt. Auf dem Programm steht die Krönungsmesse von Wolfgang Amadeus Mozart.

Digitale Erfassung der Sauberkeit im öffentlichen Raum

Digitale Erfassung der Sauberkeit im öffentlichen Raum

Ob wilde Müllablagerungen oder achtlos weggeworfener Kleinabfall – Verschmutzungen im öffentlichen Raum beeinträchtigen das Stadtbild in Mannheim spürbar. Ziel eines neuen, vom Stadtraumservice Mannheim und der Smart City Mannheim GmbH durchgeführten Pilotprojekts ist es, mithilfe optischer Sensoren auf kommunalen Fahrzeugen automatisiert Daten zur Sauberkeit im öffentlichen Raum zu erfassen. Zunächst geht es in einer viermonatigen Pilotphase um die Frage, ob sich unterschiedliche Arten von Abfällen – von großteiligen Ablagerungen bis hin zu kleinteiligem Littering – zuverlässig durch optische Sensoren erkennen lassen. Dazu werden Kameras auf Abfallsammelfahrzeugen und Kehrmaschinen montiert, die im Rahmen ihrer regulären Touren Daten zu Zeit, Ort und Art der Verschmutzung erfassen. Großteilige Müllablagerungen sollen außerdem zukünftig mit angemeldetem Sperrmüll abgeglichen werden, um illegale Müllablagerungen zu erkennen. Dabei entsprechen alle eingesetzten Systeme den Vorgaben gemäß Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO).
Die gesammelten Daten ermöglichen es, stark verschmutzte Bereiche zu identifizieren, Entwicklungen über längere Zeiträume zu beobachten und Rückschlüsse auf besonders belastete Stadtteile zu ziehen. Die Sensorik ergänzt dabei das bestehende manuelle Qualitätserfassungssystem der Stadt Mannheim. Der automatisierte Ansatz kann somit helfen, die Datengrundlage erheblich zu verbessern und Ressourcenengpässe zu schließen. Sollte die erste Phase erfolgreich verlaufen, ist eine zwölfmonatige Anschlussphase geplant. In dieser soll geprüft werden, wie die gewonnenen Informationen in die tägliche Arbeitsorganisation integriert werden können – etwa zur Optimierung von Reinigungsrouten oder zur gezielteren Abholung von wilden Müllablagerungen. Ziel ist es, die Stadtsauberkeit nicht nur sichtbarer sowie messbarer zu machen, sondern auch kommunale Reinigungsprozesse datenbasiert zu steuern.

„Wir wollen die Sauberkeit in der Stadt verbessern und gehen dafür auch neue, innovative Wege. Wir erhoffen uns von den gewonnenen Informationen eine verlässliche Grundlage sowohl für die Einsatzplanung der Stadtreinigung als auch für weitere strategische Entscheidungen. Ich möchte aber auch betonen, dass es sich hierbei zunächst um einen Pilotversuch handelt, der dafür da ist, herauszufinden, ob die neue Technik auch wirklich weiterhilft“, so Erste Bürgermeisterin Prof. Dr. Diana Pretzell.

Brutale Grabschmuckräuber schlagen wieder zu

Brutale Grabschmuckräuber schlagen wieder zu

In der Nacht von Mittwoch, 18. März, 18 Uhr, auf Donnerstag, 19. März, 7.30 Uhr, entwendete bislang unbekannte Täterschaft auf dem Friedhof Mannheim-Rheinau Bronzeskulpturen, Grabschmuck sowie Ornamente von mehreren Gräbern. Die Täterschaft entfernte die Gegenstände mittels grober Gewalt und nutzte offenbar nicht mehr im Gebrauch befindliche Mülltonnen des Friedhofs zum Abtransport des Diebesgutes. Nach derzeitigem Ermittlungsstand ist von rund 20 beschädigten Gräbern auszugehen. Die Schadenshöhe ist bislang nicht bekannt. Der Polizeiposten Mannheim-Rheinau des Polizeireviers Mannheim-Neckarau hat die Ermittlungen wegen Störung der Totenruhe sowie Diebstahls übernommen.

Personen, deren Grab auf dem Friedhof Mannheim-Rheinau beschädigt wurde oder von dem Grabschmuck entwendet wurde, sowie Personen, welche in der genannten Tatnacht im Bereich des Friedhofs Mannheim-Rheinau verdächtige Personen oder Fahrzeuge wahrgenommen haben oder sonstige sachdienliche Hinweise mitteilen können, werden gebeten, sich beim Polizeiposten Mannheim-Rheinau (08:00 Uhr bis 16:00 Uhr) unter der Telefonnummer 0621 87682-0 oder beim Polizeirevier Mannheim-Neckarau unter der Telefonnummer 0621 83397-0 zu melden.

Unbekannte Diebe entwendeten bereits in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag vergangener Woche an mindestens 20 Gräbern des Friedhofs im Waldgartenweg diversen Grabschmuck. Wie die Polizei mitteilt, entfernten die skrupellosen Diebe die Bronzeskulpturen, Ornamente sowie weiteren Grabschmuck teilweise mit massiver Gewalt. Wie hoch der entstandene Schaden ist, ist noch nicht bekannt. Es ist jedoch davon auszugehen, dass sich der Schaden im fünfstelligen Bereich bewegt. Das Polizeirevier Mannheim-Neckarau hat die weiteren Ermittlungen übernommen und sucht nach Zeugen, welche verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben. Bereits im Dezember vergangenen Jahres entwendete eine Täterschaft vom Friedhof in der Neckarauer Friedhofstraße Grabschmuck im Wert von mehreren tausend Euro. Die Täterschaft demontierte gewaltsam mehrere Bronzefiguren und -schalen von den dortigen Grabstätten und flüchtete unerkannt. Auch in diesem Fall suchte das Polizeirevier Mannheim-Neckarau nach Zeugen, welche verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben. Diese werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0621/83397-0 zu melden. pol/red

Berufsorientierung mit Fun-Factor und Erlebnisgehalt

Berufsorientierung mit Fun-Factor und Erlebnisgehalt

Rund 300 Schülerinnen und Schüler aus acht Klassen von Schulen der Region erlebten bei „Handwerk im Rampenlicht“ Berufsorientierung zum Anfassen, Mitmachen, Entdecken und Ausprobieren. Der Aktionstag in der Bildungsakademie der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald war ein voller Erfolg. „Dank unserer Werkstätten gelingt es, Handwerksthemen transparent und lebendig zu vermitteln“, sagte Präsident Klaus Hofmann. Besonderheit beim diesjährigen Event: Bei manchen Berufen fand die „überbetriebliche Ausbildung“, also tatsächlich Unterricht statt, sodass die Besucherinnen und Besucher einen echten Blick über die Schulter werfen konnten und Liveanschauung erhielten. Neben den Schulklassen nutzen auch Einzelpersonen den Tag der offenen Tür. „Handwerk im Rampenlicht“ stand allen offen, die sich für die Ausbildung im Handwerk interessierten, Berufe selbst ausprobieren und hinter die Kulissen der Bildungsakademie schauen wollten.

Die Kombination aus Information und Eigeninitiative brachte Berufsorientierung auf den Punkt. „Eigentlich werden Fliesen ja nicht geschnitten, sondern gebrochen“, erfuhr eine Schülergruppe vom Ausbilder in der Fliesenleger-Werkstatt, auch wenn das entsprechende Gerät als „Fliesenschneider“ bezeichnet wird. Dass am Ende mehr zu Bruch gehen kann, als die Bruchkante vorzeichnet, war dennoch eine Erfahrung, die das Ausprobieren beim einen oder anderen mit sich brachte. In geführten Rundgängen steuerten die zu kleinen Gruppen eingeteilten Schulklassen jeweils drei Werkstätten an. Wer mehr sehen wollte, konnte im Anschluss daran auf eigene Faust die in der Bildungsstätte der Handwerkskammer geschulten Berufe erkunden. Und davon gab es jede Menge: Zwölf Werkstätten erlaubten freien Zutritt, wobei die Zusammenarbeit mit Innungen und Betrieben besonders wirkungsvolle Einblicke ermöglichte.

Doch nicht nur drinnen, auch auf dem Gelände der Bildungsakademie warteten Entdeckungen: beispielsweise die Dachdecker und ihr Dachmobil, das virtuelle Erkundungen ermöglichte, oder die Steinmetze, die vom Vormodellieren eines Modells bis zum Herausarbeiten einer Schrift aus Stein die Vielfalt ihres Berufs zeigten. Auch Firmen waren am Start – sogar mit Bagger direkt vor dem Eingang, der nicht nur in all seiner Größe und Pracht bestaunt, sondern tatsächlich betätigt werden konnte. Hütchen stapeln mit dem Zweischalengreifer, so die Aufgabe - gar nicht so leicht.

Frühjahrsputz kann kommen: Reinigungswoche geht los

Frühjahrsputz kann kommen: Reinigungswoche geht los

Vom 14. März bis 21. März 2026 packen viele Bürgerinnen und Bürger wieder kräftig mit an und sammeln Abfall im öffentlichen Raum ein. Dem Aufruf der Stadt zur gemeinsamen Putzaktion folgen in diesem Jahr (Stand zum Anmeldeschluss 5. März) bereits mehr als 4.700 Menschen. Vereine, Einzelpersonen und Familien, Kindertagesstätten, Schulklassen, Jugendhäuser, Institutionen und Unternehmen haben mehr als 150 Reinigungsaktionen angemeldet. Der Stadtraumservice Mannheim stellt Greifzangen, Müllsäcke und Handschuhe zur Verfügung und holt den gesammelten Müll ab. Als Belohnung winkt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern neben mehr Sauberkeit in der eigenen Nachbarschaft, das gute Gefühl, etwas für die Umwelt getan zu haben. Und mit etwas Glück gibt es die Chance auf einen von vielen attraktiven Gewinnen. Auch nach der Reinigungswoche unterstützt die Stadt die Reinigungsaktionen aller Freiwilligen mit der Ausgabe von Reinigungsutensilien und der Abholung des gesammelten Mülls. Eigene Reinigungsaktionen (sogenannten Cleanups) können das ganze Jahr über zeitlich flexibel online auf www.mannheim.de/rausputzen angemeldet werden. Wer möchte, kann auch andere Interessierte zu seinem Cleanup einladen und zeigen, dass die Sauberkeit in Mannheim wichtig ist.
Im vergangenen Jahr haben ganzjährig mehr als 8.600 Mannheimerinnen und Mannheimer im öffentlichen Raum gereinigt und zum Umweltschutz in der eigenen Nachbarschaft beigetragen. Hinzu kommen über 1.400 Personen, die regelmäßig im Rahmen einer Sauberkeitspatenschaft Spazierwege, Grünanlagen und Spielplätze von Unrat befreien. Zwischen dem 15. März und dem 22. März 2025 waren Bürgerinnen und Bürger aus allen Stadtteilen losgezogen und hatten unter dem Motto „Putz` Deine Stadt raus!“ Mannheim von Abfällen befreit, die andere in der Umwelt hinterlassen haben. „In einer Woche haben sich fast 6.500 Bürgerinnen und Bürger für ein sauberes Mannheim engagiert und unsere Stadt für alle freundlicher und attraktiver gemacht“, erklärte Oberbürgermeister Christian Specht und betonte: „Das ist ein starkes Zeichen bürgerschaftlichen Engagements und belegt, wie wichtig Sauberkeit für die Menschen in unserer Stadt ist. Ich danke allen, die bei der Aktion mitgewirkt haben herzlich für ihre großartige Unterstützung.“

MVV: 2025 mehr als 500 Millionen Euro investiert

MVV: 2025 mehr als 500 Millionen Euro investiert

„MVV hält Kurs – auch wenn sich die Energiewirtschaft in herausfordernden Zeiten befindet“, sagte Dr. Gabriël Clemens, Vorstandsvorsitzender der MVV Energie AG, auf der Hauptversammlung des Mannheimer Energieunternehmens am Freitag im Mannheimer Congress Center Rosengarten. MVV ist, so Clemens, ein Vorreiter bei der Transformation des Energiesystems. „Klar ist aber auch, dass es jetzt ganz entscheidend auf alle Akteure ankommt: Die Energieunternehmen müssen die Umgestaltung des Energiesystems entschlossen vorantreiben. Die Politik muss den Rahmen für die nötigen Investitionen setzen. Und die Kunden müssen entscheiden, wie sie künftig heizen, Strom erzeugen und Auto fahren wollen.“ Von der Bundesregierung forderte der MVV-Chef, dass sie Investitionssicherheit für Energieunternehmen und Kunden schafft: „Unsere Branche braucht Planungssicherheit. Nur so können wir den notwendigen Ausbau der Strom- und Fernwärmenetze realisieren, von fossilen auf klimafreundliche Energieträger umstellen und perspektivisch in Zukunftstechnologien wie CO2-Abscheidung investieren. Ebenso brauchen die Menschen, und Unternehmen, unsere Kunden, Klarheit, wie sie ihre Energieversorgung zukunftssicher gestalten können und dabei von der Politik unterstützt werden.“ Auf ihrem #klimapositiv-Pfad setzt MVV mit dem Mannheimer Modell die Wärmewende, Stromwende und grüne Kundenlösungen konsequent um. Hierfür hat das Energieunternehmen die Investitionen im vergangenen Jahr weiter erhöht und insgesamt 501 Millionen Euro – 84 Millionen Euro mehr als im Vorjahr – aufgewendet. „Dies ist eines der höchsten Investitionsvolumen der Unternehmensgeschichte“, betonte Clemens auf der Hauptversammlung. „Unsere Schwerpunkte lagen hierbei auf der Vergrünung von Wärme, Strom und unseren Kundenlösungen. Außerdem haben wir weiter in Ausbau, Instandhaltung und Modernisierung unserer Verteilnetze investiert.“ „Mit unseren Investitionen tragen wir bereits heute dazu bei, dass das Morgen gelingen kann“, so der Vorstandsvorsitzende. MVV treibt dafür wichtige Zukunftsinvestitionen voran: Auf dem Gelände des Grosskraftwerks Mannheim entsteht eine zweite Flusswärmepumpe, die mit 165 MWth die weltweit größte ihrer Art sein wird.

Gemeinderat: Stadt legt Umwelt-Förderprogramme neu auf

Gemeinderat: Stadt legt Umwelt-Förderprogramme neu auf

Gute Nachrichten für alle, die ihr Zuhause fit für die Zukunft machen wollen: Der Mannheimer Gemeinderat hat aktuell die Förderprogramme der Stadt Mannheim für Energetische Sanierung, Heizungserneuerung, Photovoltaik (Solarbonus) und Gebäudebegrünung beschlossen. Die Programme starteten ab 11. März. Insgesamt stellt die Stadt Mannheim in diesem Jahr eine Million Euro aus dem Klimafonds bereit, um den Weg zur Klimaneutralität gemeinsam mit den Bürgern zu gehen. Aufgrund des angepassten Förderbudgets gab es einige gezielte Änderungen, um die Mittel dort einzusetzen, wo sie die größte Wirkung entfalten. Dies führte zum Wegfall der Förderprogramme für Balkonsolaranlagen und den Austausch von Kühlgeräten. Die restlichen Förderprogramme werden teilweise mit Änderungen fortgesetzt. „Durch Sanierung der Gebäudehülle, Anschluss an die Fernwärme, Installation von Wärmepumpen und Photovoltaik-Anlagen investieren wir in eine resilientere Zukunft für Mannheim und stärken langfristig unsere Versorgungssicherheit“, so Erste Bürgermeisterin Prof. Dr. Diana Pretzell. „Die verfügbaren Fördermittel setzen wir gezielt dort ein, wo besondere Herausforderungen bestehen, zum Beispiel in Mehrfamilienhäusern.“

Photovoltaik: Fokus auf Mehrfamilienhäuser

Der Fokus liegt nun verstärkt auf Mehrfamilienhäusern: Auf Ein- und Zweifamilienhäusern werden nur noch Photovoltaikanlagen gefördert, wenn das Dach begrünt ist oder das Gebäude unter Denkmalschutz steht. Fassadenanlagen und Solarzäune sind weiterhin förderfähig. Bei Projekten in Mehrfamilienhäusern ist künftig Voraussetzung, dass der Solarstrom zumindest zum Teil im Gebäude verbraucht wird (Mieterstrommodell oder gemeinschaftliche Gebäudeversorgung). Das Betriebskonzept zur Stromnutzung im Gebäude wird mit 50 Prozent der Kosten, maximal 3.000 Euro, bezuschusst. Ab sofort werden Anlagen auf Gebäuden von gemeinnützigen Vereinen auch gefördert. 

Bei der Heizungserneuerung bleibt die Kombination mit der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) verpflichtend. Die Höhe des städtischen Zuschusses orientiert sich am jeweiligen BEG-Zuschuss und beträgt bis zu 4.000 Euro in Ein- bis Zweifamilienhäusern und bis zu 5.000 Euro in Mehrfamilienhäusern.

Brennende Müllcontainer und zerstochene Reifen

Brennende Müllcontainer und zerstochene Reifen

Am Montagabend gegen 23:30 Uhr entzündete eine noch unbekannte Täterschaft in der Rheingoldstraße einen Müllcontainer und gefährdete dadurch mehrere Anwohner. Der Müllcontainer befand sich in einer Unterführung unter einem Wohngebäude. Durch die Flammen wurde auch die Decke der Unterführung in Mitleidenschaft gezogen, sodass der Brand auf das Gebäude überzugreifen drohte. Vier Anwohner mussten das Gebäude, welches einem Unternehmen als Arbeiterunterkunft dient, vorsorglich verlassen. Die alarmierte Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen. Dennoch entstand ein Sachschaden von mindestens 30.000 Euro. Verletzt wurde niemand. Da nach derzeitigem Stand der Ermittlungen davon auszugehen ist, dass der Brand mutwillig gelegt wurde, sucht das Polizeirevier Neckarau nach Zeugen. Diese werden gebeten, sich unter der Nummer 0621/83397-0 zu melden.

Zu einem nicht näher bestimmbaren Zeitpunkt zwischen 20 Uhr am Sonntag und kurz nach 12 Uhr am Montag beschädigte eine bislang unbekannte Täterschaft zwei Autos in der Steubenstraße. An einem Audi und einem Mercedes wurden Reifen zerstochen und Scheiben eingeschlagen. Beide Autos waren auf privaten Stellplätzen geparkt gewesen. Das Polizeirevier Neckarau ermittelt nun wegen Sachbeschädigung. Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich dort unter der Telefonnummer 0621/ 83397-0 zu melden.

In der Nacht von Freitag auf Samstag beschädigte eine bislang unbekannte Täterschaft Gebäudeteile einer Schule im Mannheimer Stadtteil Lindenhof. Zu einem nicht näher bekannten Zeitpunkt verschaffte sich die Täterschaft auf unbekannte Weise Zutritt zu dem Gebäude in der Feldbergstraße. Ersten Ermittlungen zufolge wurden im Toilettenbereich des dritten Stockwerkes die Wasserhähne der dortigen Waschbecken aufgedreht und die Abflüsse mit Papierhandtüchern verstopft. Dadurch wurde der gesamte Bereich der Toiletten unter Wasser gesetzt, welches im weiteren Verlauf bis in den Flur austrat und auch diesen zum Großteil unter Wasser setzte. Außerdem wurden einige Türschlösser mit Klebstoff versehen, sodass ein Betreten der betreffenden Räumlichkeiten zunächst nicht möglich war.

Landtagswahl: Neckarauerin gewinnt Mannheimer Süden

Landtagswahl: Neckarauerin gewinnt Mannheimer Süden

Um 22.01 Uhr stand das vorläufige Endergebnis der Landtagswahl 2026 in Mannheim fest. Es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen: Dr. Bernhard Pepperl, Kandidat der AfD, gewann mit 22,3 Prozent der Stimmen das Direktmandat im Wahlkreis 35 (Mannheim I – Stadtbezirke Käfertal, Neckarstadt-West, Neckarstadt-Ost/Wohlgelegen, Sandhofen, Schönau, Waldhof, Vogelstang und Wallstadt). 21,7 Prozent entfielen auf Lennart Christ, Kandidat der CDU und 21,6 Prozent auf Chris Rihm von DIE GRÜNEN und 17,5 Prozent auf Dr. Stefan Fulst-Blei von der SPD.
Im Wahlkreis 36 (Mannheim II – Stadtbezirke Feudenheim, Friedrichsfeld, Innenstadt/Jungbusch, Lindenhof, Neckarau, Neuostheim/Neuhermsheim, Rheinau, Schwetzinger-/Oststadt und Seckenheim) gewann die Neckarauerin Elke Zimmer, Kandidatin von DIE GRÜNEN, mit 32,4 Prozent der Stimmen das Direktmandat. 23,9 Prozent der Stimmen entfielen auf Sengül Engelhorn von der CDU, 13,5 Prozent auf Dr. Boris Weirauch von der SPD und 13,0 Prozent auf Rüdiger Ernst von der AfD. In beiden Wahlkreisen waren zehn Wahlvorschläge zugelassen.
Die meisten Zweitstimmen entfielen in Mannheim mit 33,2 Prozent auf DIE GRÜNEN. Die CDU erhielt 21,1 Prozent der Stimmen und die AfD 16,7 Prozent. Es folgen die SPD mit 9,3 Prozent, DIE LINKE mit 8,5 Prozent und die FDP mit 3,6 Prozent (Grafik: Stadt).

Im Wahlkreis 35 Mannheim I errangen DIE GRÜNEN mit 27,6 Prozent die meisten Zweitstimmen, gefolgt von der AfD mit 21,7 Prozent und der CDU mit 20,0 Prozent. Im Wahlkreis 36 Mannheim II bekamen DIE GRÜNEN mit 37,5 Prozent die meisten Zweitstimmen vor der CDU mit 22,0 Prozent und der AfD mit 12,8 Prozent. Die Wahlbeteiligung in Mannheim lag bei 59,4 Prozent. Bei der Landtagswahl 2021 betrug sie 56,9 Prozent. Etwa 47.000 Wählerinnen und Wähler haben von der Möglichkeit zur Briefwahl Gebrauch gemacht. 2021 – mitten in der Coronazeit – waren es über 64.000. Etwa 200.000 Wahlberechtigte waren in diesem Jahr im Wählerverzeichnis eingetragen. Rund 1.900 Wahlhelferinnen und Wahlhelfer waren in 243 Wahlbezirken einschließlich 92 Briefwahlbezirken im Einsatz, für den sich der Oberbürgermeister bedankte.

Landtagswahl an diesem Sonntag von 8 bis 18 Uhr in Mannheim

Landtagswahl an diesem Sonntag von 8 bis 18 Uhr in Mannheim

Am Sonntag ist Landtagswahl in Baden-Württemberg und die Wahllokale werden von 8 bis 18 Uhr geöffnet sein. Wer wahlberechtigt ist, hat bis 15. Februar 2026 eine Wahlbenachrichtigung erhalten. Diese enthält alle wichtigen Informationen zur Wahl, auch die Anschrift des Wahlgebäudes und einen Hinweis, ob dieses rollstuhlgerecht zugänglich ist. Es wird gebeten, die Wahlbenachrichtigung mitzubringen, da dies den Ablauf erleichtert, sowie den Ausweis, der auf Verlangen vorlegt werden muss. Ist die Wahlbenachrichtigung nicht greifbar, reicht auch der Ausweis. Das Wahlgebäude kann telefonisch unter 0621/293-9566 erfragt oder unter www.mannheim.de/wahlen mit Bild und Stadtplanausschnitt gefunden werden. Der Stimmzettel wird im Wahlraum ausgehändigt. Die Wahlberechtigten haben bei der Landtagswahl zwei Stimmen, eine Erst- und eine Zweitstimme. Sie können im Wahlkreis 35 (Mannheim I – Stadtbezirke Käfertal, Neckarstadt-West, Neckarstadt-Ost/Wohlgelegen, Sandhofen, Schönau, Waldhof, Vogelstang und Wallstadt) aus zehn und im Wahlkreis 36 (Mannheim II – Stadtbezirke Feudenheim, Friedrichsfeld, Innenstadt/Jungbusch, Lindenhof, Neckarau, Neuostheim/Neuhermsheim, Rheinau, Schwetzinger-/Oststadt, und Seckenheim) ebenfalls aus zehn Wahlvorschlägen auswählen. Mit der Erststimme wird eine Bewerberin oder ein Bewerber im Wahlkreis gewählt. Wer dort die meisten Stimmen erhält (Mehrheitswahl), zieht in den Landtag ein. Mit der Zweitstimme wird die Landesliste einer Partei gewählt. Diese Stimme entscheidet über die Sitzverteilung im Landtag insgesamt (Verhältniswahl). Viele Mannheimerinnen und Mannheimer haben schon gewählt – per Wahlbrief oder vor Ort im Wahlbüro. In den Wahlbezirken 050.12, 140.12 und in den Briefwahlbezirken 129.95, 159.92 und 169.96 wird die Landtagswahl im Rahmen der repräsentativen Wahlstatistik nach Geschlecht und Geburtsjahresgruppen der Wählerinnen und Wähler ausgewertet. Hierfür werden 12 verschiedene Stimmzettel mit Kennbuchstaben von A bis M verwendet. Andere Stimmzettel sind in diesen Wahlbezirken nicht zugelassen. Das Verfahren ist im Landesstatistikgesetz (LStatG) geregelt.

Der Verein

Gemeinschaft der Selbständigen Neckarau e.V.
Postfach 24 02 66
68172 Mannheim

 

Kontakt

1. Vorsitzender Bernd Schwinn
c/o Reiseland Atlantis

Rheingoldstraße 18
68199 Mannheim

Tel.: 0621 8 41 12 10
Fax: 0621 8 41 12 11
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