Mit einer Feierstunde im Rahmen einer außerordentlichen Vollversammlung gedachten die Mitglieder des Gremiums am Freitag dem 125-jährigen Gründungstag der Kammer. Zur Veranstaltung kamen neben Mannheims Oberbürgermeister Christian Specht und der Ersten Bürgermeisterin Prof. Dr. Diana Pretzell auch Ministerialdirektor Michael Kleiner vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg, Handwerkspräsident Jörg Dittrich für den Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH), die beiden Landräte Dr. Achim Brötel und Stefan Dallinger sowie Oberbürgermeister oder deren Stellvertreter aus der Region. „Es ist ein Anlass, der für unsere Handwerkskammer, für das Handwerk in unserer Region und für das öffentliche Leben insgesamt von besonderer Bedeutung ist“, sagte Kammerpräsident Klaus Hofmann in seiner Eröffnungsrede. 125 Jahre stünden für über ein Jahrhundert der Verantwortung, Interessenvertretung, Ausbildung, Selbstverwaltung und für ein sich stetig weiterentwickelndes Handwerk in all seinen Facetten. Der Präsident führte noch einmal die Anfangszeit vor Augen, in der sich das Handwerk vor tiefgreifenden Umbrüchen befand: Industrialisierung, Urbanisierung, neue Produktionsweisen, und neue soziale Fragen hatten es im ausgehenden 19. Jahrhundert vor große Probleme gestellt. „Die Antwort darauf war die organisierte Selbstverwaltung“, so Klaus Hofmann. Exakt 125 Jahre vor der Feierstunde am Freitag, nämlich am 30. Januar 1901, hatten sich daher 20 Vertreter aus dem Handwerk im Haus M 5, 5 zusammengefunden, um die Geburtsstunde der Handwerkskammer in Mannheim zu besiegeln. Seither, so Präsident Klaus Hofmann, beschreite die Selbstverwaltung des Handwerks einen Erfolgsweg, auf dem die Ordnung der Berufsausbildung, die Vertretung der Interessen gegenüber Politik und Gesellschaft und die Sicherung handwerklicher Standards bis zum heutigen Tag Kerninhalte seien. Dass die Organisation vom Ehrenamt getragen werde, sei ein bewusst gewähltes Modell, das jenen Entscheidungen erlaube, die die Praxis kennen.
Der Einzelhandel in Deutschland hat nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2025 real (preisbereinigt) 2,7 % und nominal (nicht preisbereinigt) 3,8 % mehr Umsatz erwirtschaftet als im Jahr 2024. Das erste vorliegende reale Jahresergebnis liegt damit 0,3 Prozentpunkte über der am 7. Januar 2026 veröffentlichten Schätzung. Nachdem die reale Umsatzentwicklung im Einzelhandel im 1. Halbjahr 2025 gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich gestiegen war (+3,8 %), schwächte sich der Zuwachs im 2. Halbjahr 2025 ab (+1,7 %). Der Anstieg im 1. Halbjahr 2025 ist unter anderem auf einen Sondereffekt durch die Umstrukturierung eines größeren Unternehmens im Internet- und Versandhandel zum Berichtsmonat August 2024 zurückzuführen, wodurch bisher in Deutschland nicht erfasste Umsätze hinzugekommen waren. Gegenüber dem Jahr 2021, als der Einzelhandel den bisher höchsten Umsatz seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1994 erzielt hatte, lag der Jahresumsatz 2025 nach den vorläufigen Ergebnissen real um 0,1 % niedriger und nominal um 17,3 % höher. Im Einzelhandel mit Lebensmitteln stieg der Umsatz im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr real um 1,1 % und nominal um 3,4 %. Im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln wurde im Jahr 2025 real 3,7 % und nominal 4,1 % mehr Umsatz erwirtschaftet als im Vorjahr. Im Versand- und Internethandel stieg der Umsatz im Vorjahresvergleich real um 10,1 % und nominal um 10,0 %, was unter anderem auf den genannten Sondereffekt durch die Umstrukturierung eines größeren Unternehmens zurückzuführen ist. Im Weihnachtsgeschäft des Dezembers 2025 setzten die Einzelhandelsunternehmen nach vorläufigen Ergebnissen real 3,2 % und nominal 3,5 % mehr um als im Dezember 2024. Kalender- und saisonbereinigt betrug der Zuwachs real 1,5 % und nominal 1,7 %. Im Vergleich zum Dezember 2021, indem der bisher höchste Umsatz in einem Dezember seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1994 erzielt wurde, war der reale (nicht-kalender- und saisonbereinigte) Umsatz im Dezember 2025 um 4,0 % niedriger.
Rosafarbene Einhörner, wilde Cowboys, farbenfrohe Clowns und gefährliche Tiger erobern am Rosenmontag, 16. Februar, die Variohalle des Rosengartens. Dort steigt von 14.11 bis 18 Uhr der große Kindermaskenball der Sparkasse in Kooperation mit der Großen Carnevalgesellschaft Feuerio. Der Kindermaskenball der Neckarauer Narrengilde „die Pilwe“ findet schon am Samstag, 14. Februar, ab 15.11 und bis 18 Uhr in den Räumen von St. Jakobus, Rheingoldstraße 9, Neckarau statt.
Als Kulturpartner des Kindermaskenballs ist die Kunsthalle Mannheim mit im Boot. Hunderte von Pinguin-Ballons der aktuell zu sehenden Installation „The Birds“ der Künstlerin Benedikte Bjerre dienen als Inspiration, wenn Kinder mit Buntstiften und Papier Südpol-Landschaften mit ein, zwei, drei oder sehr, sehr vielen Pinguinen gestalten. „Aufgrund der tragischen Ereignisse am Rosenmontag des letzten Jahres musste der Feuerio den großen KNAX-Kindermaskenball kurzfristig absagen. Umso mehr freue ich mich, dass dank des großartigen Engagements aller beteiligten Partner und der vielen Aktiven auf der Bühne sowie unzähligen Helfern hinter den Kulissen die Veranstaltung für die Jüngsten unter Mannheims Fasnachtern wieder mit einem attraktiven Programm begeistern kann“, unterstreicht Kulturbürgermeister Thorsten Riehle. „Die Kunsthalle Mannheim unterstützt das bürgerschaftliche Engagement erneut, indem sie als Kulturpartner die kleinen Närrinnen und Narren zum kreativen Mitmachen einlädt.“ Aber natürlich haben sich die Organisatoren noch vieles mehr einfallen lassen. So wird es viele Spiele und eine Kostümprämierung mit tollen Gewinnmöglichkeiten geben. Unter dem Motto „Was Kindern Spaß macht und Erwachsenen Freude“ gibt es auch wieder die große Spielecke. Ebenfalls wird es wieder ein kostenloses Kinderschminken geben. Das Mannheimer Stadtprinzenpaar Nadine II. und Fabian I. werden die Polonaise anführen und Autogrammkarten verteilen. Die Veranstalter konnten erneut den Freundeskreis Rosengarten als Förderer gewinnen.
Es sei seine „alte Heimat“, so der Oberbürgermeister, denn er sei ja hier in die Schule gegangen. Nur sei es damals noch eine „Weltreise von 50 Minuten aus dem fernen Mannheimer Norden in den damals für mich noch fernen Mannheimer Süden nach Neckarau“ gewesen „und alles, was ich gelernt habe an dieser Schule hat dazu beigetragen, dass ich da bin, wo ich bin“, gab Christian Specht gleich zu Beginn seiner Rede beim Neujahrsempfang der Gemeinschaft der Selbständigen Neckarau (GdS) zu. Dass die frühen Lehrjahre „psychische Spuren bei mir hinterlassen“ haben, sorgte dann für große Erheiterung in der bis auf den letzten Platz gefüllten Mensa des Bachgymnasiums. Denn: „Sie haben vielleicht beim Mitsingen gemerkt: Man hat mich aus dem Schulchor ausgesondert. Nur die Triangel haben sie mir gegeben. Und das an einen musischen Gymnasium“, berichtete der heutige OB und dankte in diesem Zusammenhang der Sängerhalle Germania glaubhaft für die gelungene musikalische Umrahmung des Neujahrsempfangs. Aber auch ernste Themen wollte der OB mit den Neckarauern besprechen. Nämlich die Finanzen. Die Stadt gebe viel aus, investiere aber auch viel. 1000 neue Betreuungsplätze seien in Mannheimer und Neckarauer Kindergärten geschaffen worden, Schulen wie die Schillerschule saniert und „seit vielen Jahren konsequent in den Ausbau der Bildung und der Betreuungsinfrastruktur“ investiert worden. Auch die Sanierung der Steubenstraße sei „ein kleiner Beitrag“ und er sei „dem demokratischen Teil des Gemeinderates - ich sag es ganz bewusst - sehr dankbar, dass sie die Verantwortung übernommen haben“ und im Dezember das größte Einsparprogramm in der Geschichte dieser Stadt mitgemacht haben. „Ich bin aber auch jedem dankbar, der mit seinen Investitionen dazu beiträgt, dass unsere Stadt sich weiterentwickelt“, so Specht in Richtung Heinz Scheidel, der mit seiner Firma D&S mit Abriss „über Jahre heruntergekommener Gebäude“ und Neubau eine „grüne Mitte“ Neckaraus zwischen ehemaligem Wichernhaus und Auto Kress schaffen will. „Tatsächlich ein Leuchtturm“, so der OB. Und auch die GdS leiste mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit einen wesentlichen Beitrag zum Gemeinschaftsgeist.
Auch in diesem Jahr stieg die Stimmung – was gar nicht so einfach war - noch einmal um einige Grad, als die „Classic Brothers“ die Bühne enterten. Kein Wunder: Das Trio um Charles Shaw weiß, wie sie mit heißer Musik und coolen Sprüchen die Massen in ihren Bann ziehen.Mit Mike Skyy und Willi D. zündete das Trio ein dreistimmiges Feuerwerk aus R&B, Soul, Funk und Pop auf der Bühne des GKM-Casinos. Mittlerweile kann man mit Fug und Recht von einem bewährten Konzept der Pilwe-Nacht sprechen. Von den rund 300 Gäste des Abends im vergangenen Jahr hatten sich schon direkt vor Ort 90 direkt Karten für 2026 gesichert, wie Organisatorin Gertraude Karusseit den NAN damals berichtete. „Es ist also jetzt schon fast alles für die Pilwe Nacht 2026 angerichtet“, hießt es vor genau einem Jahr. Dass die Karten für das rauschende Event lange vor Beginn ausverkauft sind, liegt sicher auch am hochkarätigen Programm, das Organisationsministerin Gertraude Karusseit Jahr für Jahr zusammenstellt. Für Hit-Garanten wie Tamara Pusch ist die Pilwe-Nacht ein gern besuchter Pflichttermin. Die ein oder andere „eingestreute“ Bütt – wie der „Filzbacher“ alias Horst „Hotte“ Siegholt und sein Partner „Dr. Fred von der Flachzange“, Peter Karg („seit vielen Jahren mal wieder auf der Pilwebühne“, so Pilwe-Präsident Rolf Braun), sorgen für Luft zum Verschnaufen in den Tanzpausen, aber andererseits auch wieder für Luftnot vor Lachen. Für tanzbare Atmosphäre sorgte auch in diesem Jahr die bewährte Party-Band „Happiness Voice“. Für ein weiteres musikalisches Highlight sorgte auch wieder einmal mehr das Duo NasTe (Nadja Lesniewski und Stefan Röger). In diesem Jahr war es die 2. Station für die sympathischen beiden. „Geile Leute, geile Stimmung, geile Party - und die ‚Sesamstraße‘ hat einfach alles gegeben“ ist im Nachgang auf deren Webseite zu lesen.
„Weil die Lange Nacht der Kunst und Genüsse dieses Jahr so gut besucht war und auch der Verein Geschichte Alt-Neckarau förmlich überrannt wurden haben wir uns entschieden, aus dem Erlös 200 Euro zu spenden“, erklärt der 1. Vorsitzende der Gemeinschaft der Selbständigen Neckarau, Bernd Schwinn. Und Heimatvereinschef Wolfgang Taubert ergänzt: „Die Spielstube gibt es nun seit 30 Jahren und die kleinen Kinder sind nach wie vor unsere Zukunft.“ Jeweils 200 Euro haben beide Institutionen nun der Spielstube Neckarau-Niederfeld gespendet. In den Räumlichkeiten - inklusivem kleinen Spielplatz - am Wilhelm-Wundt-Platz 2 werden maximal 15 Kinder ab zwei Jahren dienstags, mittwochs und donnerstags von 8.30 bis 12 Uhr von vier erfahrenen Erzieherinnen liebevoll betreut. Die Spielstube ist ein gemeinnütziger eingetragener Verein, der von der Stadt Mannheim anerkannt ist. Als öffentliche Einrichtung stehen die Förderung von kleinen Kindern und die Vorbereitung auf den Kindergarten im Vordergrund. Individuelle Fähigkeiten wie Basteln, Bauen, Zeichnen/Malen und Motorik werden mit viel Spaß und Freude in einer angenehmen Atmosphäre geübt. Über 30 Jahre ist es nun schon her, dass engagierte Eltern für ihre Kinder, die damals keinen Kindergartenplatz in Neckarau bekommen hatten, die Spielstube Neckarau-Niederfeld e.V. gegründet haben. Dank der Unterstützung durch die Matthäusgemeinde, das Johann-Sebastian-Bach-Gymnasium und vieler Sponsoren konnten im Oktober 1993 die ersten 15 Kinder im ehemals oberen Rundsaal des Bach-Gymnasiums einziehen. Die Spende von GdS und Heimatverein soll nun für eine neue Spielküche verwendet werden, erzählt Erzieherin Tanja Lambor. Und dass aktuell (und immer mal wieder, nachfragen lohnt sich immer) noch Plätze frei sind. Nähere Informationen unter: www.spielstube-neckarau.de.
Der Vorstand der Gemeinschaft der Selbständigen Neckarau gibt sich die Ehre, zum am Samstag, 10. Januar, um 14 Uhr, mit Christian Specht – Oberbürgermeister der Stadt Mannheim - in die Mensa des Johann-Sebastian-Bach-Gymnasiums, Neubau, Eingang Schulstraße 5, 68199 Mannheim, herzlich einzuladen. Der Neujahrsempfang der GDS ist nicht nur ein gesellschaftliches Ereignis, sondern auch eine feste Tradition und ein willkommener Anlass, um gemeinsam das neue Jahr willkommen zu heißen, visionär in die Zukunft zu blicken und natürlich auch gebührend zu feiern. Honoratioren der Stadtgesellschaft, Politiker aus Gemeinderat, Land- und Bundestag sowie Vertreter von Verwaltung, Kirche, Handel und Wandel, Unternehmer, lokale Vertreter und engagierte Bürgern geben sich regelmäßig die Ehre und die sprichwörtliche „Klinke in die Hand“. Denn die Gemeinschaft zeigt Jahr für Jahr, dass sie eine tragende Säule für Selbständige in der Region ist. „Ich finde es großartig, dass wir hier einen so leistungsfähigen Zusammenschluss der Selbstständigen in Neckarau haben und ich danke allen, die sich hier engagieren und einen so tollen Start in das neue Jahr auf die Beine stellen“, formulierte das Bürgermeister Volker Proffen im vergangenen Jahr.
Auch in diesem Jahr findet der GDS-Neujahrsempfang in der Mensa des Bachgymnasiums statt. Am Samstag, 10. Januar, freuen sich die Neckarauer Selbständigen ab 14 Uhr auf viele Gäste. Für das leibliche Wohl wird gesorgt sein, der Heimatverein wird wieder den Neckarauer des Jahres ehren und als prominenter Festredner hat sich der amtierende Oberbürgermeister der Stadt Mannheim Christian Specht (der schon 2017 die Ehrenmedaille der GDS bekommen hat) angekündigt. Den musikalischen Teil des Mittags wird die Sängerhalle Germania gestalten. nco/Bild: Kranczoch
Die Neckarauer Narrengilde „die Pilwe“ und die IG Neckarauer Vereine laden zum Rathaussturm und anschließenden gemeinsamen Neujahrsempfang 2026 ein. Der Ablauf ist eigentlich wie gehabt: Die Pilwe stürmen das Rathaus, das heißt, sie fordern den Rathausschlüssel und übernehmen die Macht. Anschließend lädt die Interessengemeinschaft Neckrauer Vereine (IG) die Bevölkerung, die Vereinsvertreter und alle, die wollen, in den Gemeindesaal ein zum Umtrunk. An diesem Samstag, 3. Januar 2026, um 15.11 Uhr findet das Spektakel zuerst am und im Neckarauer Rathaus in der Rheingoldstraße mit anschließendem Neujahrsempfang im St. Jakobus-Gemeindesaal statt. Die Veranstaltung beginnt mit dem Rathaussturm, der für 15.11 Uhr vorgesehen ist. Die Pilwe ziehen vom Marktplatz zum Rathaus. Vertreter der Stadt, des BBR und der IG wollen dort – so gut informierte Kreise - Silas Walz gegen die Streitmacht der Narren im Rathaus unterstützen. Sollte aber der Narrenstreitmacht die Machtübernahme gelingen, werden die Pilwe die Fahne am Rathaus hissen und die ganze Gesellschaft zieht dann um in den Jakobussaal gegenüber. Dort wird Bürgermeister Dr. Volker Proffen die Grüße der Stadt Mannheim überbringen, bevor die offizielle Schlüsselübergabe erfolgt, und das neue Tanzmariechen der Pilwe ihren ersten Auftritt im neuen Jahr im Volkshaus absolvieren wird.
Aber wer weiß, denn der Ablauf ist nur eigentlich wie gehabt und Überraschungen gab es bei diesem launigen Event immer wieder. Von einem den Rathausschlüssel vergessenden Bürgerdienstleiter bis zu überraschenden Ankündigungen eines Gemeinderatsmitglieds und Plaudereien „aus dem Nähkästchen“ war eigentlich schon alles dabei.
"Unsere gemeinsame Mission für die kommenden fünf Jahre ist klar: Wir werden uns auf allen politischen Ebenen dafür einsetzen, dass wir verlorengegangene Wettbewerbsfähigkeit
wiedergewinnen": Mit einem eindringlichen Appell für tiefgreifende politische Reformen hat der Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Rhein-Neckar, Manfred Schnabel, den IHK-Jahresschlussempfang 2025 eröffnet. Er zog eine nüchterne Bilanz der wirtschaftlichen Lage Deutschlands und präsentierte zugleich eine Vision für die Zukunft des Landes und des Standorts. Die vielbeschworene Wirtschaftswende sei nicht geschafft, stellte der IHK-Präsident vor rund 700 Gästen aus Wirtschaft, Politik, Hochschulen, Verwaltung, Gerichtsbarkeit und Gesellschaft fest. Er verwies auf zentrale Kennzahlen: ein sinkendes Bruttoinlandsprodukt pro Kopf, schwache Exporte, geringe Auslastung in vielen Branchen, ausufernde Staatsausgaben und ein Potenzialwachstum nahe Null.
Auch der internationale Vergleich falle ernüchternd aus. Wachstumsschübe in den USA und China zeigten, wie sehr Europa und vor allem Deutschland ins Hintertreffen geraten sei. Viele Industriebetriebe dächten laut einer BDI-Umfrage über die Verlagerung von Produktion ins Ausland nach. Trotzdem betonte der Präsident die noch vorhandenen Stärken des Standorts, vor allem eine forschungsstarke Unternehmenslandschaft, Hidden Champions, die duale Ausbildung und die nach wie vor hohe Kreditwürdigkeit des Staates.
Fünf strukturelle Problemfelder: Der IHK-Präsident identifizierte fünf zentrale Belastungen für den Standort:
BMW in Böschung: Am Samstagabend gegen 22:30 Uhr kam es auf der Auffahrt der B38a bei Mallau zu einem Verkehrsunfall ohne Personenschaden. Eine 20-jährige Fahrerin eines BMW 4er befuhr die Mallaustraße in Richtung Gewerbegebiet Mallau und wollte nach links auf die Auffahrt der B38a einbiegen. Beim Abbiegen verlor die 20-Jährige aus unbekannten Gründen die Kontrolle über ihr Fahrzeug, kam nach links von der Fahrbahn ab und kam erst in der Böschung zum Stehen. Die Fahrerin hatte Glück, konnte sich eigenständig aus dem Fahrzeug befreien und blieb unverletzt. Das Fahrzeug musste durch einen hinzugerufenen Abschleppdienst aus der Böschung gezogen werden. Nach erfolgreicher Bergung des Fahrzeuges konnten keine erheblichen Schäden festgestellt werden und die 20-Jährige konnte, nach erfolgter Unfallaufnahme, ihre Fahrt fortsetzen. An einem Schildermast und dem Erdreich kam es ebenfalls nicht zu nennenswertem Sachschaden. Während den Bergungsarbeiten wurde die Auffahrt zur B38a vorrübergehend gesperrt. Die Unfallaufnahme erfolgte durch das Polizeirevier Mannheim-Neckarau.
Raub in Kiosk: Ersten Ermittlungen zufolge betrat am Freitag gegen 17:15 Uhr zwei bislang unbekannte Täter ein Kiosk in der Neckarauer Friedrichstraße. Unter Vorhalt einer Pistole forderten die Täter bei der Angestellten um die Herausgabe des Geldes. Die Angestellte händigte daraufhin ihre Geldbörse an die Täter aus, in dem sich 400 Euro Bargeld befanden. Anschließend entnahmen die Täter noch Tabakwaren im Wert von ca. 2.000, die sie in einem mitgeführten Rucksack verstauten.

