In diesem Jahr sind zwischen dem 15. März und dem 22. März 2025 Bürgerinnen und Bürger aus allen Stadtteilen losgezogen und haben unter dem Motto „Putz` Deine Stadt raus!“ Mannheim von Abfällen befreit, die andere in der Umwelt hinterlassen haben. Dank des Engagements der Mannheimerinnen und Mannheimer wurde die Stadt herausgeputzt und damit für mehr Wohlbefinden in der eigenen Nachbarschaft gesorgt. „In einer Woche haben sich fast 6.500 Bürgerinnen und Bürger für ein sauberes Mannheim engagiert und unsere Stadt für alle freundlicher und attraktiver gemacht“, erklärt Oberbürgermeister Christian Specht und betont: „Das ist ein starkes Zeichen bürgerschaftlichen Engagements und belegt, wie wichtig Sauberkeit für die Menschen in unserer Stadt ist. Ich danke allen, die bei der Aktion mitgewirkt haben herzlich für ihre großartige Unterstützung.“
„Ich danke allen 208 Gruppen, insbesondere den Kindern und Betreuungspersonen der 48 Kindertagesstätten und 28 Schulen, die sich intensiv mit dem Thema Abfallvermeidung und Umweltschutz auseinandergesetzt haben“, lobte Umweltbürgermeisterin Diana Pretzell bei der Preisverleihung und ergänzte: „Beeindruckend ist auch, dass sich in diesem Jahr 52 Einzelpersonen und Familien angemeldet haben und Eltern ihren Kindern Umweltschutz aktiv vorgelebt haben.“ Auch 18 Unternehmen und Institutionen haben Reinigungsaktionen angemeldet und ihren Mitarbeitenden als Team-Event angeboten.
Beim Zusammenstoß zweier Kleintransporter am Montagvormittag in Neckarau wurde eine Person schwer verletzt. Der 44-jährige Fahrer eines Mercedes Kleintransporter war gegen 9.20 Uhr in der Pfingstweidstraße in Richtung Eisenbahnstraße unterwegs. An der Kreuzung zur Floßwörthstraße nahm er einem 46-jährigen Peugeot-Kleintransporter-Fahrer die Vorfahrt. Beim Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge kippte der Peugeot um und blieb auf der Seite liegen. Der Fahrer des Mercedes erlitt dabei schwere Verletzungen und wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Über die Art seiner Verletzungen liegen keine näheren Informationen vor. Auch der 46-Jährige wurde vorsorglich zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Er hatte lediglich leichte Verletzungen erlitten. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird auf fast 40.000 Euro geschätzt. Die weiteren Unfallermittlungen durch den Verkehrsdienst Mannheim dauern an.
Bereits am Freitag, 4. April, gegen 18.15 Uhr, befuhr - wie die Polizei heute mitteilt - eine 25-jährige Frau mit ihrem Fahrzeug die B38a in Fahrtrichtung Neckarau. Auf Höhe der Kreuzung zur Will-Sohl-Straße stockte aufgrund der dortigen Ampelschaltung der Verkehr. Die Fahrzeugführerin befand sich auf der mittleren Fahrspur, setzte Blinker um auf die rechte Spur zu wechseln und fuhr langsam an. Unmittelbar hinter ihr begann ein Quadfahrer zu hupen.
Eine Rückschau ist immer auch ein Blick in die Zukunft. So hob der Vize der Neckarauer Gemeinschaft der Selbständigen (GdS) bei der jüngsten Jahreshauptversammlung den „sehr umfangreichen Sonderteil“ zum 50-jährigen Jubiläum des Vereins in den Neckarauer Almenhof-Nachrichten NAN (auf besonders wertigem Papier gedruckt) „mit allen denkbaren Informationen über die GdS wie Geschichte, Veranstaltungen, Aktivitäten – jede erdenkliche Information war da zu finden“ hervor. Auch die beiden bisherigen (Ehren-) Vorsitzenden Günther Herbert und Günther Stegmüller seien „sehr umfänglich und angemessen“ vorgestellt und gewürdigt worden und beim dazugehörigen Gewinnspiel habe man sich als GdS „nicht lumpen lassen“ (es gab zum 50-jährigen Jubiläum 50 Einkaufsgutscheine zu 50 Euro zu gewinnen). „Kein ganz billiger Spaß, aber man wir ja auch nur einmal 50“, schmunzelte der 2. Vorsitzende. Aber auch für die Mitglieder habe man etwas gemacht, nämlich ins Rhein Neckar-Theater zur Vorstellung inklusive Fingerfood-Buffet und Getränken eingeladen. Auch die Neckarauer Kerwe hatte – zumindest zum Teil – im Zeichen des 50-Jährigen gestanden, denn die GdS hatte an allen vier Tagen das Kinderkarussell gesponsert und die Kleinen konnten von früh bis spät kostenlos fahren. GdS-Chef Bernd Schwinn ergänzte (auch als „Vertretung“ des ausgeschiedenen Kassenwartes Hendrik Matten): „Wir haben uns das GdS-Jubiläum tatsächlich Einiges kosten lassen, konnten uns das auch leisten, und sind immer noch gut aufgestellt“.
Elf Tage Handwerk auf dem Maimarkt gehen am heutigen Dienstag zu Ende. Das Fazit fällt eindeutig aus: Es waren gute und erfolgreiche Maimarkt-Tage. In Halle 5, der Halle des Handwerks, war eine Menge los. „Wir hatten jeden Tag richtig viel zu tun“, resümiert Geschäftsführer Marcus Braunert, Leiter der Bildungsakademie der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald. Er war für Organisation und Umsetzung in der Halle des Handwerks verantwortlich und derjenige, der gemeinsam mit seinem Team für den neuen Look beim diesjährigen Auftritt sorgte. Rückblickend lässt sich sagen: Das aufgefrischte Hallenkonzept kam bestens an. Look & Feel, wie es so schön heißt, stimmten. Die moderne, offene und zugleich strukturierte Gestaltung, die das Thema Handwerk visuell verarbeitete, bekam großes Lob. An den Ständen der Innungen wurden über die elf Maimarkt-Tage hinweg intensive Gespräche geführt. Darüber hinaus gab es eine Menge zu sehen. „Es ist sicherlich eine Stärke in unserer Halle, dass hier immer etwas passiert“, sagt Präsident Klaus Hofmann, der gleichfalls ein positives Fazit zieht. Es wird geklopft und gehämmert, gefliest und gemalt, geschraubt und gesteckt. Das faszinierte nicht nur die vielen Schülerinnen und Schüler, die im Rahmen der Berufsorientierung gezielt die Stationen bei verschiedenen Gewerken ansteuerten, sondern auch das ältere Publikum, das ebenfalls bisweilen Hand anlegte. Allein über die Kooperationen mit zehn verschiedenen Schulen kamen 508 junge Menschen in Halle 5, um Handwerk auszuprobieren und vielleicht für ihre berufliche Zukunft zu entdecken.
Alle zwei Jahre fährt ein besonderes Fahrzeug der Cyclomedia Deutschland GmbH durch Mannheim und die Region: Mit einem patentierten 360-Grad-Kamerasystem auf dem Dach werden Häuser, Straßen und die öffentliche Infrastruktur aufgenommen. Erstmals findet die Befahrung von Cyclomedia in Kooperation von MVV und der Stadt Mannheim statt. Vermittelt hat diese Zusammenarbeit das gemeinsame Joint Venture Smart City Mannheim. Mit den Bildern wird der öffentliche Raum detailliert dokumentiert. Die dabei entstehenden 3D-Panoramabilder nutzt die Netzgesellschaft von MVV, die MVV Netze GmbH, in ihrem Geografischen Informationssystem (GIS) vor allem für die Instandhaltung und Planung der Strom-, Fernwärme-, Gas- und Wassernetze. Auch die Stadt Mannheim kann damit Anträge schneller prüfen, Straßenschäden effizient erfassen und Vermessungen präzise durchführen – ganz ohne aufwendige Vor-Ort-Termine –, um die öffentlichen Ressourcen gezielt und wirtschaftlich einzusetzen. Einen besonderen Fokus legt die Stadt auf die erstmalige zusammenhängende Erfassung des Radroutennetzes in Mannheim mittels Cyclomedia-Bildern, entweder durch Pkw-Aufzeichnungsfahrzeuge oder, für nicht mit dem Pkw zugängliche Wege, durch Quads. Bislang erfolgte diese digitale Zustandserfassung nur für Straßen oder straßenbegleitende Radwege. Vom 12. Mai bis voraussichtlich zum 12. Juni 2025 befährt Cyclomedia das Mannheimer Stadtgebiet mit Aufnahmefahrzeugen, die mit Kameras und Laserscannern ausgestattet sind.
Am Lindenhofplatz entsteht derzeit ein neues Zugangsgebäude zum Hauptbahnhof mit Fahrradparkhaus. Der Platz mit dem Zugangsgebäude soll quasi ein südliches Pendant zum Willy-Brandt-Platz auf der Innenstadt-Seite werden. Das Fahrradparkhaus wird künftig für rund 580 Fahrräder eine trockene und sichere Abstellmöglichkeit bieten. „Durch die sinnvolle Verknüpfung ökologischer Verkehrsarten wird hier ein wichtiger Beitrag für nachhaltige Mobilität in der Stadt geleistet“, so die Stadt. Nun wurde der Rohbau beendet, die Arbeiten am Dach und an der Fassade sind gestartet. Vor Ostern konnten die Beton-Fassadenelemente auf der Nord- und Westseite des Gebäudes erfolgreich angebracht werden. Der Einbau fand mittels mobilem Kran innerhalb einer Woche statt. Nachdem die Stahlkonstruktion der obersten Ebene, wo das Fahrradparken verortet sein wird, bereits Anfang April fertig gestellt wurde, wurde als nächster Schritt in der Woche nach Ostern mit dem Dach begonnen. Außerdem erhält das Gebäude auf der Lindenhof-Seite im Bereich Fahrradparken eine Profilit-Verglasung. Ebenfalls aus Profilit-Glas, teilweise integriert ins Zugangsgebäude, entsteht entlang der Helmut-Kohl-Allee eine halbtransparente Lärmschutzwand als Abschottung zum Lindenhofplatz. Die Arbeiten liegen im Zeitplan, das Zugangsgebäude soll wie vorgesehen von den Mannheimer Parkhausbetrieben (Projektleitung: Architekturbüro ADS Architekten Fritz Morsey Partner) noch in diesem Jahr fertiggestellt werden.
Für die Bauarbeiten am neuen Zugangsgebäude mit Fahrradparkhaus auf der Südseite des Hauptbahnhofs, muss der Fußgängertunnel zum Lindenhofplatz ab Montag, 12. Mai, bis einschließlich Freitag, 16. Mai, von jeweils 22 bis 5 Uhr des Folgetages gesperrt werden. In dieser Zeit wird der provisorische Fußgängerdurchgang unter dem Fahrradparkhaus zurückgebaut. Eine Fußgängerumleitung ist eingerichtet. Dank optimierter Bauplanung und enger Abstimmung mit allen Beteiligten konnten die Sperrzeiten auf ein Minimum reduziert und auf Zeiten gelegt werden, in denen der Hauptbahnhof nur wenig frequentiert ist. Täglich passieren mehr als 10.000 Fußgänger die Unterführung, der barrierefreie Aufzug auf der Lindenhof-Seite verzeichnet seit Inbetriebnahme vor knapp einem Jahr mehr als 200.000 störungsfreie Fahrten.
Da die wegen Bauarbeiten der Deutsche Bahn AG gesperrte Tunnelstraße („Suezkanal“) als Ausweichroute nicht zur Verfügung steht, können Fußgänger und Radfahrer den Hauptbahnhof vom Lindenhof kommend (und umgekehrt) über einen etwa einen Kilometer langen Weg über die Helmut-Schmidt-Brücke (Lindenhof-Überführung) erreichen. Für die nächtlichen Zeiten wird die Helmut-Schmidt-Brücke für den motorisierten Individualverkehr gesperrt. Die jeweiligen Umleitungen sind ausgeschildert. In den späten Abendstunden kann hierbei auch auf die Linie 3 ausgewichen werden. Tagsüber wird die Brücke für den motorisierten Individualverkehr uneingeschränkt zur Verfügung stehen.
Der Maimarkt Mannheim, Deutschlands größte Regionalmesse, ist erfolgreich zu Ende gegangen. 80 Prozent der Aussteller nannten ihre geschäftlichen Ergebnisse sehr gut bis befriedigend – und das, obwohl sie die allgemeine Konjunkturlage deutlich schwächer einschätzen als 2024. Auch die zweite Maimarkthälfte nutzten die Besucherinnen und Besucher für intensive persönliche Beratungsgespräche, sodass 87 Prozent der Aussteller (Vorjahr: 86 Prozent) ein gutes Nachgeschäft erwarten. Das ergab eine schriftliche Umfrage, an der mehr als die Hälfte der 1.142 Aussteller teilgenommen hatten. Rund zwei Drittel der Aussteller sagten schon jetzt ihre Teilnahme für 2026 zu. An den elf Tagen haben insgesamt 250.000 Menschen den Maimarkt Mannheim besucht. Besonders kauffreudig waren die Besucher bei den Themen Camping und Freizeit sowie Urlaub und Reisen. Ebenfalls großen Zuspruch erfuhren die Bereiche Wellness und Gesundheit sowie Mode, Kosmetik und Schmuck. Im Freigelände begeisterten Fahrzeuge und Gartenausstattungen. Viel Zeit nahmen sich die Besucher, um die passende Lösung fürs Modernisieren, Bauen oder für die Energieversorgung zu finden. Lust an den schönen Dingen des Lebens zeigten die Menschen in den Bereichen Kunsthandwerk, italienische Lebensart, Moderner Haushalt und Wohnen. Zum Genießen hatten sie im Schlemmerland große Auswahl an regionalen und internationalen Köstlichkeiten. Leckereien und individuelle Ausstattung für Fellnasen und Samtpfoten gab es in der Schau „Unser Heimtier“, in der sich bereits im zweiten Jahr Stammkunden einfanden.
Zwei „Stallgefährten“ aus Dagobertshausen machten beim 61. Mannheimer Maimarkt-Turnier den Preis von Diringer & Scheidel unter sich aus: Die zweite Qualifikation zur abschließenden Badenia gewann der für den Reiter-Verein Mannheim startende Richard Vogel (Bild) vor David Will, der am Samstag bereits das Championat von Mannheim – präsentiert von Berrang SE für sich entschieden hatte. Dritter wurde Michael Greeve (Niederlande). „Ritchie“ Vogel hatte die zehnjährige Hannoveraner Stute Cubi Cubelis gesattelt und hatte nach einem fehlerfreien Ritt am Ende 62.68 Sekunden auf der Anzeigetafel stehen. Dafür gab es 7.500 Euro Preisgeld, denn kein Konkurrent kam an diese Zeit auch nur annähernd heran. Sein Stallkollege David Will – er hatte am frühen Morgen schon im Preis von Madeleine Winter-Schulze gesiegt – blieb zwar ohne Abwurf, benötigte auf dem zehn Jahre alten Hengst Xixo Borgia jedoch 64.60 Sekunden und erhielt 6.000 Euro Preisgeld. Der Niederländer Michael Greeve und sein zehnjähriger Westfalen-Wallach Coromont (0/67.62) bekamen als Dritte noch 4.500 Euro Preisgeld. Das Fazit von Peter Hofmann war überaus positiv: „Wir sind jetzt mit unserem Turnier 40 Jahre hier auf diesem Platz und der Umzug damals war der Startschuss für Größeres“, erklärte der Präsident des Reiter-Verein Mannheim am Dienstag, dem Schlusstag des 61. Maimarkt-Turniers. Man habe in dieser Zeit Deutsche Meisterschaften, Bundeschampionate, zwei Europameisterschaften und ein Fünf-Sterne-CSIO ausgerichtet und damit Mannheims Ruf als verlässlicher Veranstalter begründet und gefestigt.
Deutschland hat eine neue Bundesregierung. „Wir gratulieren dem neuen Bundeskanzler zur Wahl und wünschen uns vonseiten des Handwerks, dass die Regierungsarbeit zügig in Gang kommt“, sagt Klaus Hofmann, Präsident der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald. Der Titel des Koalitionsvertrages „Verantwortung für Deutschland“ müsse Programm werden. Auf Worte gelte es nun entschlossene Umsetzungen folgen zu lassen. Willenserklärungen wie „das Handwerk mit flexibleren gesetzlichen Rahmenbedingungen, einfacheren Vergabeverfahren und schnelleren Genehmigungsprozessen“ zu unterstützen, seien richtige Ansätze, die nun in der schnellen Realisierung spürbar werden müssten. Wie sehr das Handwerk der Region einen Anschub brauche, habe die Konjunkturerhebung im ersten Quartal gezeigt. Erstmals zum Jahresauftakt sei ein deutlicher Umschwung der Stimmung merklich geworden, nachdem das hiesige Handwerk lange dem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld getrotzt habe. 57 Prozent der Befragten, also mehr als jeder Zweite, bewertete die Geschäftsentwicklung lediglich noch als „befriedigend“, wenn nicht sogar „schlecht“. Besonders gravierend war der Umfrage zufolge der Auslastungsrückgang im Baubereich. Haben im ersten Quartal 2024 noch 88 Prozent von einer Auslastung über 80 Prozent berichtet, so waren es nach den ersten Monaten des aktuellen Jahres gerade noch 31 Prozent – also 57 Prozent weniger.

